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Eine wirtschaftliche Alternative bei der Instandsetzung von Stahlbetonbauten

 

Der kathodische Korrosionsschutz für Stahlbeton als mittlerweile auch in den entsprechenden Normen und Betonrichtlinien eigearbeitetes Instandsetzungsprinzip findet in einem weiten Bereich des Hoch- und Ingenieurbaus sowie als präventiver Schutz seine Anwendungen beim Schutz der Stahlbewehrung im Beton.

 

Ein großes Problem für Stahlbetonbauwerke stellen Streusalz, Meersalz oder andere aggressive Industriemedien dar. Chloride dringen in das Bauwerk ein und zerstören dort die schützende Passivschicht der Bewehrung.

Die Folge ist Korrosion.

 

Kathodischer Korrosionsschutz als aktives Schutzverfahren greift - im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren - direkt an der Phasengrenze Stahl / Beton ein.

Das elektrochemische Potenzial an der Phasengrenze wird direkt mit Hilfe von angelegtem Schutzstrom in einen stabilen passiven Zustand verschoben und die Korrosion auf ein technisch vernachlässigbares Maß reduziert. Langfristig wird durch di Bildung von OH-Ionen an der Bewehrung auch die schützende Passivschicht des Bewehrungsstahls wiederhergestellt.

 

Die Lebensdauer on Brücken, Parkgaragen, Parkhäusern, Kühltürmen, Kühlwasserbecken, Tunnelanlagen, Salzlager und sonstiger Stahlbetonbauten kann durch diese Methode wesentlich verlängert und damit wirtschaftlich effizienter werden. 

 

V&C bietet dazu ein sehr breites Leistungsspektrum von Voruntersuchungen wie Potenzialfeldmessungen über die Gestaltung des Layouts der KKS-Anlage bis hin zur Montage und Inbetriebnahme der Anlagen sowie Wartung und Überwachung.

 

Die Instandsetzung von durch Bewehrungskorrosion verursachten Schäden an Stahlbetonbauwerken ist in der Regel sehr aufwendig und kostenintensiv. Insbesondere chloridinduzierte Korrosion führt zu erheblichen Schädigungen, die die Tragsicherheit der Bewehrung beeinträchtigen und im schlimmsten Fall sogar zum Einsturz von Gebäuden führen können. Die Möglichkeiten herkömmlicher Sanierungs- und Instandsetzungs-verfahren erweisen sich häufig nicht als zielführend. In diesen Fällen stellt der Kathodische Korrosionsschutz eine schonende und wirtschaftliche Alternative dar.

 

Die Anwendung des Kathodischen Korrosionsschutzes ist in der EN 12696 geregelt und in Europa seit ca. 25 Jahren als Instandsetzungsverfahren bei Stahlbetonbauwerken bekannt. In unseren Breiten sind es vorwiegend Verkehrsbauwerke wie Brücken und Parkhäuser, aber auch Tunnels, Meerwasserbauwerke oder unter Denkmalschutz stehende Gebäude, wie z.B. Kirchen, die mit Kathodischem Korrosionsschutz saniert werden.