Anodenbänder (auch Ribbon Mesh genannt) werden vorwiegend beim präventiven Kathodischen Korrosionsschutz (d.h. im Neubau) eingesetzt, aber auch dann, wenn aus statischen Gründen keine Gewichtszunahme der Konstruktion erlaubt ist.
Die Montage der Anodenbänder erfolgt bei der Sanierung oder Instandsetzung, wie beim Titannetz, an der Betonoberfläche (Abb. 2). Beim präventiven Schutz werden die Bänder hingegen direkt an den Bewehrungsstäben mit Hilfe von Abstandshaltern montiert (Abb. 3 und Abb. 4). Der optimale Abstand der Bänder zueinander ist durch die Bewehrungsdichte und die erforderliche Stromverteilung bedingt. In der Regel liegt er aber bei ca. 20 bis 40 cm.