Logo V&C  
 

Prinzip Kathodischer Korrosionsschutz von Stahlbetonbauwerken

 

Normalerweise ist der Bewehrungsstahl im alkalischen Beton durch eine sehr dünne Passivschicht vor Korrosion geschützt. Durch das Eindringen von Chloriden und Karbonatisierung kommt es jedoch zu einer lokalen Zerstörung dieser schützenden Schicht und in weiterer Folge zu Korrosion (Abb. 1).

Korrosion durch Lokalelementbildung
Abb. 1: Korrosion durch Lokalelementbildung
Prinzip Kathodischer Korrosionsschutz
Abb. 2: Prinzip Kathodischer Korrosionsschutz

Das Prinzip des Kathodischen Korrosionsschutzes beruht darauf, dass die anodische Teilreaktion, d.h. die Metallauflösung, durch einen entgegengesetzt gerichteten Gleichstrom gestoppt wird. Dazu wird ein Anodensystem an der Betonoberfläche appliziert und die freigelegte Bewehrung an den Minuspol und die Anode an den Pluspol eines als Stromquelle dienenden Gleichrichters angeschlossen (siehe Abb. 2). Nach Einschalten des Gleichrichters wird ein der anodischen Metallauflösung entgegengesetzter Stromfluss erzeugt, der ein weiteres korrodieren des Bewehrungsstahles verhindert. Der Korrosionsprozess ist gestoppt.

ÖVGW - Fachmesse Gas Wasser

Von 23. Mai bis 24. Mai 2012 in Innsbruck

mehr

SPENDE STATT GESCHENKE

Der Tradition der letzten Jahre folgend haben wir auch in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke verzichtet.

mehr